Diabetes mellitus ist eine Volkskrankheit: Sie hat sich in den vergangenen Jahren rasant ausgebreitet, so dass nach offiziellen Schätzungen heute rund zehn Millionen Deutsche an Diabetes leiden. Der Hauptgrund dafür ist aus Überernährung und Bewegungsmangel hervorgerufene Fettleibigkeit.
Es gibt zwei Formen von Diabetes: Typ-1 („jugendlicher Diabetes“, verursacht durch eine Autoimmunerkrankung) und Typ-2. Etwa 90 Prozent der Erkrankten haben Typ-2-Diabetes, das verstärkt ab dem 40., vor allem aber nach dem 60. Lebensjahr auftritt. Früher sprach man von „Altersdiabetes“ – doch infolge von Bewegungsmangel und unausgewogener Ernährung nimmt diese Form heute auch unter Kindern und Jugendlichen zu. Prognosen gehen daher von einem weiteren Anstieg der Diabeteserkrankungen aus.
Diabetes hat ernste gesundheitliche Konsequenzen: Nach Angaben der deutschen Diabetes Gesellschaft ist Diabetes mellitus die häufigste Ursache für Koronare Herzerkrankungen, Herzinfarkt, Niereninsuffizienz, Erblindung und Amputation der unteren Extremitäten. In Zahlen: Das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko ist im Vergleich zur Normalbevölkerung um das Drei- bis Sechsfache erhöht, das Erblindungsrisiko sogar um das 25-fache.
Eine Antwort auf Diabetes könnte Omega-3 sein: In mehreren Studien wurde eine positive Wirkung von Omega-3 auf Diabetes festgestellt. Zum Beispiel haben Forscher der australischen Universität in Wollongong gezeigt, dass die omega-3-reichen Walnüsse dem Körper helfen, besser mit einer Insulinresistenz fertig zu werden. Sie ist ein Kernproblem beim frühen Typ-2-Diabetes, da sie die Überführung von Blutzucker in die Zellen erschwert und so zu einem Anstieg des Blutzuckers im Blut führt.
Eine weitere Studie (Diabetes Autoimmunity Study in the Young, kurz DAISY), die an der Universität von Colorado durchgeführt wurde, sieht ebenfalls positive Auswirkungen von Omega-3 auf Diabetes. 1770 Kinder mit einem erhöhten Risiko, an Typ-1-Diabetes zu erkranken, nahmen an der Studie teil. Die Analyse ihrer Ernährungsgewohnheiten zeigte: Je höher die Omega-3-Konzentration im Blut, desto geringer das Risiko des Auftretens von Autoantikörpern gegen Inselzellen. Sie sind häufig der Grund für die Autoimmunattacken, die letztlich Typ-1-Diabetes auslösen.
Weitere Studien werden in Zukunft sicher noch mehr wichtige Erkenntnisse über den Zusammenhang von Omega-3 und Diabetes zu Tage fördern. Für das Hier und Jetzt gilt: Neben ausreichend Bewegung ist gesunde und omega-3-reiche Ernährung mit Sicherheit der richtige Weg, Diabetes vorzubeugen oder die Folgen der Krankheit einzudämmen. Dabei reicht schon ein Esslöffel qualitativ hochwertigen Leinöls pro Tag, um den normalen Omega-3-Bedarf zu decken, zwei Esslöffel befriedigen den erhöhten Bedarf.
Ihr Gregor Kühni feelgood coaching24 team

