Stellen Sie sich vor, Sie wären in absoluter Bestform…..

von Gregor Kühni

Hilft Omega-3 auch bei Autoimmunerkrankungen?

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Allergiezusammenhänge im Überblick: Milchfettqualität als schützende Massnahme gegen Allergien

Kuhmilchprotein stellt eines der Hauptallergene für den Menschen dar. Patienten mit Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten wird daher empfohlen, auf andere Eiweissquellen auszuweichen. Die Zunahme von Allergien hat seit 1960 so rasch stattgefunden, dass es ratsam scheint, die Umweltbedingungen und Lebensstilfakto- ren genauer zu betrachten. Bauernhofkinder und Kinder mit einem anthroposophi- schen Lebensstil haben signifikant weniger Probleme mit allergischen Erkrankungen (PARSIFAL-, GABRIEL- und KOALA-Studien). Neben Umweltfaktoren wie dem Kontakt mit landwirtschaftlichen Nutztieren, Staub und Schmutz der Stallluft spielt auch die Ernährung von Kind und Mutter eine bedeutsame Rolle. Ein wichtiger Ernährungs- faktor, der in den genannten Studien besondere Beachtung findet, ist die konsumierte Kuhmilch. Sowohl der Frischezustand (nicht homogenisierte Milch) als auch die Qualität der Milchfettzusammensetzung werden als bedeutsame Faktoren thematisiert.

Klinische Studien kommen nur bei rheumatoider Arthritis zu Ergebnis

Es gibt tausende Studien zur Wirkung von Omega-3 auf chronisch entzündliche Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen, aber nur 83 Artikel erfüllten die wissenschaftlichen Standards. Und selbst bei den verbliebenen Studien ergab eine Auswertung, dass die Datenlage so unzureichend war, dass eine Wirkung von Omega-3 nicht wissenschaftlich bewiesen werden konnte. Mit einer Ausnahme: die rheumatoide Arthritis.
Insgesamt liegen Ergebnisse von über 13 randomisierten klinischen Studien vor. Diese zeigen, dass eine die Arzneimittelbehandlung begleitende Zufuhr von Omega-3 folgende Effekte hervorruft:

  • Schmerzlindernden Entzündungshemmer können reduziert werden.
  • Die Morgensteifigkeit wird verringert.
  • Die Zahl schmerzhafter Gelenke wird abgesenkt.
  • Die Produktion von Zytokinen, die eine Entzündung fördern, wird gehemmt.

Der postulierte und nachgewiesene Wirkmechanismus von Omega-3 sollte in der Lage sein, den Ausbruch einer Autoimmunerkrankung zu verhindern oder zu verzögern, also prophylaktisch zu wirken. Gezielte klinische Studien zu dieser Frage sind zu aufwändig, um an eine Realisierung zu denken. Allerdings hat der Vergleich: Inuit versus dänische Festlandsbevölkerung zu dieser Frage eigentlich schon eine Antwort gegeben.

Euer Gregor Kühni feelgood coaching24 team

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