Stellen Sie sich vor, Sie wären in absoluter Bestform…..

von Gregor Kühni

Vom Phänomen des Ausbrennens

| Keine Kommentare

Burnout

Allein in Deutschland fallen pro Jahr 100 000, in der Schweiz 20 000 Beschäftigte
in Folge dieses Leidens am Arbeitsplatz aus. Doch obwohl Experten von einer Epidemie sprechen, obwohl das Phänomen seit Jahrzehnten erforscht wird, gelingt es Wissenschaftlern erst allmählich, die Ursachen der krankhaften Erschöpfung
zu verstehen – und frühzeitig zu erkennen, ob ein Mensch in Gefahr ist auszubrennen.

Das Leiden ist paradox. Offiziell existiert es nicht als Erkrankung und doch quält es Abertausende Menschen. Im Extremfall führt es zu einem frühen Tod.

Wer in die Spirale der Erschöpfung gerät, erlebt, wie sich sein Wesen radikal wandelt. Begeisterung schlägt um in Verdruss, Kreativität und Motivation weichen zunehmend emotionaler Armut und Initiativlosigkeit. Betroffene klagen über Kopfschmerzen, Verspannungen, Magen-Darm-Infekte, Schlaflosigkeit, und schliesslich entwickelt sich das Leiden zu einer Depression.

Wenn die Energie schwindet erscheint jede Pflicht als zu viel. Die Dinge verlieren an Bedeutung, man fühlt sich isoliert und gefangen.

Zu viele Aufgaben, zu wenig Kraft. Menschen die am Bornout-Syndrom leiden, können sich oft nur noch schwer konzentrieren, sind leicht reizbar, machen Flüchtigkeitsfehler.

Die heutige Arbeitswelt und unsere Lebensweise überfordert uns zunehmend!
Der Körper und unsere Psyche kommt dem horrendem Tempo nicht mehr nach.

Überfordern wir uns nicht selber immer wieder? Wir sind immer erreichbar, wollen überall dabei sein. Der Druck nimmt stetig zu und wir bemerken es nicht mal.

Wie bei einem Spitzensportler der immer mehr und mehr erreichen will, aber nicht auf seinen Körper achtet bis er am „Boden liegt“. Dann wundert er sich warum das passieren kann bei so viel Bewegung.

In Bezug auf die Persönlichkeit sind vor allem zwei Typen gefährdet.
Die Selbstverbrenner und die Verschleisser.

Selbstverbrenner
das sind idealistisch oder perfektionistisch veranlagte Menschen, die sehr hohe
Ansprüche an sich selbst haben und dazu neigen, unangemessen mit ihren Kräften umzugehen.

Verschleisser
dabei handelt es sich um Personen, die vor allem die Ansprüche anderer erfüllen wollen. Womöglich selbst dann, wenn sie von den Bedingungen ihrer Umwelt überfordert sind.

Diesen beiden Charaktertypen ist gemein, dass sie sehr schlecht „Nein“ sagen können – entweder zu den eigenen Ansprüchen oder den Anforderungen, die ihnen andere abverlangen.

Schwirren auch nach Dienstschluss ständig Gedanken an Termine, Konferenzen, Projekte und sonstige Arbeiten durch den Kopf, stellen sich bei manchen Menschen erste Anzeichen einer krankhaften Erschöpfung ein.

Haben wir denn verlernt abzuschalten und loszulassen? Gönnen wir uns und unserem Körper den noch die nötige Ruhe?

Müssen wir den erst wieder lernen uns einen Ausgleich zu schaffen? In Form von einem beruhigenden Hobby (z.B. Gartenarbeit, in der Natur laufen oder Sport), ein Buch lesen zum abschalten etc.

Auch wenn Betroffene bisweilen jede Hoffnung aufgeben, führen verschiedene Wege aus dem Tief der Erschöpfung.
Psychotherapie etwa, Meditation die innere Ruhe finden, Sport anti Stressprogramm, Medikamente meist mit Klink Aufenthalt verbunden oder was immer mehr in Betracht gezogen wir die Ernährung.

Man weiss Heute, dass jede Form von Depression, dazu gehört auch das Burnout-Syndrom eine Stoffwechselerkrankung im Gehirn ist.

Stoffwechsel Beschwerden sind meist in der falschen oder Mangel Ernährung zu suchen. Das heisst nicht, dass wir zu wenig essen, sondern unser Organismus bekommt zu wenig Nährstoffe die er unbedingt braucht damit er optimal funktioniert.

Ein Mensch der vom Leiden des Burnout-Syndrom betroffen ist rate ich daher seine Ernährung zu optimieren und so den Körper zu unterstützen.

Jede Heilung ist selbst Heilung des Körpers auf natürliche oder chemische Weise.

Man ist was man ISST“               „Die Ursache jeder Krankheit ist die krankhafte Zelle“

Euer Gregor Kühni feelgood coaching24

 

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.