Stellen Sie sich vor, Sie wären in absoluter Bestform…..

von Gregor Kühni

Reizdarm Syndrom Massnahmen

1. Unverträgliche Nahrungsmittel ermitteln

Es gilt herauszufinden, welche Nahrungsmittel die Symptome auslösen bzw. verschlimmern. Es wird empfohlen, eine Art Tagebuch zu führen, in das die tägliche Nahrungsaufnahme genau protokolliert wird. Auffällige Nahrungsmittel sollten dann vermieden werden.

2. Stressoren ermitteln

Auch hier sollten die Belastungen und Aktivitäten herausgefunden werden, die zu Symptomen führen bzw. diese verschlechtern, und entsprechend vermieden werden.

3. Ernährung umstellen

  • Generell sollten alle Nahrungsmittel gemieden werden, die die Reizdarmssymptomatik auslösen bzw. verstärken.
  • Eine ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen erhöht das Stuhlvolumen, beschleunigt die Darmpassage und kann dadurch einer Verstopfung entgegen wirken. Zudem wird die Konsistenz des Stuhls verbessert, was auch den Durchfall lindern kann. Man unterscheidet zwischen löslichen und unlöslichen Ballaststoffen:

Lösliche Ballaststoffe quellen im Verdauungstrakt stark auf und sorgen so für eine sanfte Dehnung des Darms. Dadurch können Krämpfe vermieden werden. Durch ihre längere Verweilzeit im Magen-Darm-Trakt sorgen die Ballaststoffe für eine langsamere Absorption der Nährstoffe. Haferflocken, frisches Obst (ohne Schale) oder Pintobohnen enthalten lösliche Ballaststoffe.

Unlösliche Ballaststoffe erhöhen deutlich das Stuhlvolumen, sorgen ebenfalls für einen Dehnungsreiz im Verdauungstrakt, beschleunigen die Darmpassage und sorgen so für eine regelmässige Stuhlentleerung. Unlösliche Ballaststoffe können allerdings den Durchfall verschlimmern. Frisches Obst (mit Schale), Gemüse, Kleie oder Vollkornprodukte enthalten unlösliche Ballaststoffe.

Da die meisten ballaststoffreichen Lebensmittel sowohl lösliche, als auch unlösliche Ballaststoffe enthalten, ist es für Patienten mit Reizdarmsyndrom wichtig, sich bei ihrer Ernährungsumstellung darüber zu informieren, welche Lebensmittel für sie besonders hilfreich sind

  • Kleine Portionen essen, da zu grosse Portionen zu Krämpfen und Durchfall führen können. 5 oder 6 kleine Portionen am Tag sind für den Darm leichter zu verdauen.
  • Langsam essen, da zu schnelles Essen zu einem unbeabsichtigten Verschlucken von Luft führt, das Blähungen und einen aufgeblähten Bauch bei einem Reizdarm-Syndrom zur Folge haben kann.

4. ausreichende Flüssigkeitszufuhr

2,5 bis 3 Liter stilles Wasser sollte über den Tag verteilt getrunken werden.

Besonders Patienten mit vorwiegend Durchfall müssen darauf achten, dass die verlorene Flüssigkeit wieder zugeführt wird.

5. Nahrungsergänzung

Durchfall, Verstopfung und andere Verdauungsstörungen weisen auf ein Ungleichgewicht in der Darmflora hin. Dadurch können die Nährstoffe aus der Nahrung nicht mehr in ausreichendem Masse verstoffwechselt werden und es kommt zu einem Nährstoff- und Energiemangel im Körper. Dieser ist besonders gravierend, wenn chronischer Durchfall vorliegt. Deshalb empfiehlt es sich, dem Körper eine hochwertige Nahrungsergänzung in Lebensmittelqualität zuzuführen oder eine Darmreinigung durchzuführen.

6. Entspannungsmethoden bei einem Reizdarm-Syndrom

Progressive Muskelentspannung, Biofeedback, Meditation oder Yoga sind einige der Möglichkeiten, mit denen sich Stress erfolgreich begegnen lässt. Es ist wichtig, dass Betroffene wieder lernen, sich zu entspannen.

8. Regelmässige Bewegung

Das Ausüben einer gemässigten sportlichen Betätigung, wie Walking oder Joggen hilft besonders den Patienten, die vorwiegend unter Verstopfung leiden. Generell hilft eine regelmässige sportliche Betätigung dabei, den Kopf frei zu bekommen. Wichtig ist, dass der Sport Spass macht und man sich nicht noch zusätzlich unter Druck setzt.

Euer Gregor Kühni feelgood coaching24 team

 

 

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