Stellen Sie sich vor, Sie wären in absoluter Bestform…..

von Gregor Kühni

Die klassische Depression

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Tabletten

Was sonst. Ich hab gleich mal nachgesucht in meinem grossen Garten. Hinter den Büschen. Nach den versteckten Tablettenschachteln. Aus
welchen meine Rehe, meine Igel, meine Marder, mein Fuchs heimlich naschen. Ich glaube drei mal täglich, heisst es immer. Denn die kennen ganz sicher keine Müdigkeit, keine Ängstlichkeit und keine Depression.

Ja, wacht denn nie jemand auf? Ist die erste Reaktion jedes Helfers, also jedes Arztes immer gleich Tabletten? Und das schlimmste an der Geschichte: der junge Mann berichtet sehr präzise: Tabletten hätten ihm nie geholfen. Die hätten ihn nur noch müder gemacht.

Nennt die Medizin Nebenwirkungen.

Interessant, nicht wahr? Nennt sie nicht etwa Wirkung. Sondern nennt das Nebenwirkung.

Vertauschen die da nicht etwas? Wozu schreiben eigentlich Könner des Faches, also die Besten, Bücher zum Thema? Und beginnen mit der Tatsachenfeststellung, dass Depression biologisch begründbar seien.

Dass man solche Störungen messen könne. Im Blut nämlich. Hat laut Aussage des jungen Mannes bisher noch niemand gemacht von diesen Experten. Schön. Dann machen wir es halt. Und was findet man? Die Erklärung. Wir finden die Ursache der Depression, der Müdigkeit, der Schlafstörung, der Angst. Ausgedrückt in 3 Worten:

Tryptophan     35         (37 – 56)                
Zink               0,59         (0,78 – 1,43)                
Lithium           1,0         (2 – 30)                   

Das war`s auch schon. Depression erklärt. Und da läuft der junge Mann über ein Jahrzehnt gestört durch die Gegend? Das bedrückendste an der Geschichte ist ja der Versuch, mit Pillen zu heilen.

Wissen Sie, was man da versucht? Man versucht das richtige Hormon Serotonin im Gehirn anzureichern. Die Idee stimmt. Indem man mit der Pille die Resorption blockt von Serotonin. Die Wiederaufnahme hemmt.

Bloss: wenn gar keins da ist? Kein Serotonin vorhanden ist? Was möchte man dann eigentlich blocken mit der Tablette? Solch simple Fragen würde ein Ingenieur stellen, aber beileibe kein Arzt. Und dass gar kein Serotonin da war, haben wir soeben bewiesen. Mit der Messung von Tryptophan und Zink.

Da laufen sie also herum. Die 25-jährigen. Und fühlen sich schlecht. Sollte man jetzt sagen: selbst schuld? Belest euch? Informiert euch? Oder muss man die Verantwortung eben doch bei unsern Ärzten suchen, die wir ja zum Helfer ernannt haben. Per Studium.

Und was studieren Sie? Das hat uns Frau Kollegin Scheuernstuhl soeben unnachahmlich erklärt. Die Ursache für das ganze Dilemma, wie Du es soeben mitbekommen hast.

Euer Gregor Kühni feelgood coaching24

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