Stellen Sie sich vor, Sie wären in absoluter Bestform…..

von Gregor Kühni

Prävention und Therapie bei Chronischem Müdigkeitssyndrom und Burnout

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Wer auch nach ausreichendem Schlaf wie gerädert ist, chronisch unter Muskelschmerzen leidet und extreme Schwierigkeiten hat, sich zu konzentrieren, könnte vom Chronischen Müdigkeitssyndrom oder von einem Burnout betroffen sein. Beides sind typische Zivilisationserkrankungen, die auf dem Nährboden von Umweltgiften, Zeit- und Leistungsdruck äusserst gut gedeihen. Haben sie sich erst einmal angesiedelt, können sie Psyche und Biochemie des Körpers oft sehr lange gefangen nehmen. Der Facharzt Dr. Wolfram Kersten zeigt einen Weg aus dieser Krankheitsspirale.


Das Chronische Müdigkeitssyndrom (CFS von „chronic fatigue syndrome“) und vor allem das Burnout-Syndrom nehmen an Häufigkeit ständig zu. Man schätzt in der Bundesrepublik etwa 1,5 Millionen Erkrankte mit Chronischem Müdigkeitssyndrom, in den USA sind es etwa 7 bis 11 Millionen. Das Burnout-Syndrom betrifft inzwischen 10 Prozent jener Menschen, die in den typischen helfenden Berufen, in denen es bevorzugt auftritt, tätig sind. 20 bis 30 Prozent von ihnen werden als gefährdet eingestuft. Inzwischen hat es aber längst auf die Berufsgruppe der Manager, leitenden Angestellten, Selbstständigen oder auch auf jene Frauen übergegriffen, die in der Rolle der „modernen, emanzipierten Frau“ die Versorgung der Familie und die berufliche Karriere auf einen Nenner bringen wollen.

Typische Krankheiten unserer Zeit

Die Hintergründe der Entwicklung dieser beiden Erkrankungen sind vielfältig und zeigen auf, dass jede Form von negativem Stress, auch Disstress genannt, der ja in Zeiten der Wirtschaftskrise mit dem erlebten oder befürchteten Arbeitsplatzverlust noch einmal enorm zugenommen hat, sich unmittelbar auf zellulärer Ebene niederschlägt und die Hauptquelle für jene schleichende Zerstörung ist, die dann letztlich im Zusammenbruch und in der Entwicklung so genannter Multisystemerkrankungen endet.

CFS und Burnout, die zunächst völlig unterschiedliche Auslösefaktoren und Ursachen aufweisen, sind in ihrem Erscheinungsbild mit der im Vordergrund stehenden völligen Erschöpfung und Ermüdung sehr ähnlich und kaum auseinander zu halten. Zu ihrer komplexen Symptomatik gehören:

• Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen

• Müdigkeit, frühzeitige Erschöpfung, Belastungsunfähigkeit

• Chronische Schmerzen (50 Prozent in Form von Fibromyalgie!)

• Ängstlichkeit, Panikattacken

• Störung der Immunfunktion

• Depression

• Schlafstörungen, „wie gerädert aufwachen“

• Niedriger Blutdruck (bei Burnout eher Bluthochdruck)

• Irritationen des Magen-Darm-Traktes, Reizdarm

• Nahrungsmittelunverträglichkeiten

• Unterzuckerzustände

• Störungen des Hormonhaushaltes und der Nervenbotenstoffe etc.

Unterschiedliche Hintergründe der beiden Syndrome.

Das Chronische Müdigkeitssyndrom ist mittlerweile klar definiert und es gilt als gesichert, dass es einhergeht mit einer Funktionsstörung der Mitochondrien, die man auch Kraftwerke der Zelle nennt. Völlig ungerechtfertigterweise stellen Ärzte es nicht selten als Psychosomatisches Syndrom oder „Somatoforme Störung“ hin.

Im Unterschied zum CFS ist das Burnout-Syndrom eine Erkrankung, die durch eine Überforderung des Einzelnen vor dem Hintergrund spezifischer Persönlichkeitsmerkmale entsteht. Den Boden dafür bereitet eine Gesellschaft, in der 50 Prozent der Beschäftigten unter permanentem Zeit- und Leistungsdruck stehen, 20 Prozent sogar an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit. Während das Chronische Müdigkeitssyndrom relativ abrupt beginnen kann, ist der Zusammenbruch bei Burnout-Erkrankung die Konsequenz einer langjährigen Entwicklung und könnte bei aufmerksamer Beobachtung und frühzeitiger Diagnostik schon lange vor dem tatsächlichen „Ausgebranntsein“ erkannt werden.

Die Depression in all seinen Formen CFS, Burnout etc. gelten Heute als Stoffwechselkrankheiten. Durch anhaltende falsch oder Mangelernährung wird dem Organismus über längere Zeit zu wenig Vitalstoffe zugeführt. Der Körper ist an der Leistungsgrenze und somit immer im Roten Bereich. Bis das System dann zusammenbricht da keine Substanz mehr vorhanden ist.

Durch optimierte Ernährung oder Ernährungsumstellung können wir unseren Körper wieder auf Vordermann bringen. Die Ernährung über eine kurze Zeit zu optimieren ist aber nicht ratsam. Sehr schnell ist er wieder am Rande der Depression.                   Eine Eiweissreiche und Kohlenhydratarme Ernährungsweise, ergänzt mit Nahrungsergänzung in Form von Vitalstoffen ist die best mögliche Versorgung des Körpers.

Eine Lebensweise ganzheitlich umstellen und leben bringt den grössten Erfolg. Meist sogar den besser Erfolg als mit Medikamente. Die Depressions Medis mach ja auch meist abhängig und sind vorsichtig an zu wenden.

Ihr Gregor Kühni feelgood coaching24 team

 

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